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KBV und ZI starten Internetplattform zur...... |
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31.08.2011,
Für eine innovative und transparente Versorgungsforschung haben das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine neue Internetplattform freigeschaltet. Wie der KBV-Vorsitzende Andreas Köhler bei der Vorstellung der Plattform in Berlin sagte, soll mit dieser die Versorgungsforschung aus dem Elfenbeinturm geholt werden. „Ziel ist die alltagstaugliche Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse. Das ist in dieser Form einzigartig.“, so Köhler. Ab sofort können unter www.versorgungsatlas.de neben dem ZI auch Universitäten, Krankenkassen und andere Einrichtungen Auswertungen zur Situation der medizinischen Versorgung in Deutschland veröffentlichen.
Wie Dominik Graf von Stillfried, Geschäftsführer von ZI, erklärte, richtet sich der neue Versorgungsatlas in erster Linie an Akteure der Gesundheitspolitik, Wissenschaftler und Ärzte, die sich umfassend über aktuelle Versorgungsdaten informieren möchten. Konträr zu ähnlichen Atlanten erhalten die Besucher die Möglichkeit, die Daten zu kommentieren und untereinander zu diskutieren. Das ZI hat bereits eigene Analysen in den Versorgungsatlas eingestellt. Diese basieren auf den bundesweiten vertragsärtzlichen Abrechnungsdaten der Jahre 2007 und 2008. Durch Karten, Diagramme und Tabellen wird der aktuelle Stand der medizinischen Versorgung in den Regionen veranschaulicht. Zudem werden in einem beigeordneten Bericht die Daten analysiert.
Für Andreas Köhler wäre es wünschenswert, „dass das Portal den Krankenkassen und ihren Vertragspartnern künftig als Referenz für die Weiterentwicklung der Versorgung dient und dass dies von Patienten und Ärzten per Mausklick nachvollzogen werden kann.“