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Vorsicht vor der Bergkrankheit

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18.05.2009,

Die Bergkrankheit ist gewissermaßen die kleine Schwester Höhenkrankheit und kommt deshalb auch schon in tieferen Lagen ab 2500 Metern vor. Ihre Symptome sind mit Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit oder Schlafstörungen vergleichsweise harmlos gegenüber der oft tödlich verlaufenden Höhenkrankheit.

Mit steigenden Höhenmetern nimmt der Sauerstoffgehalt der Luft ab. Der Körper reagiert auf diesen Mangel und der Wandersmann wird krank. Um Komplikationen zu verhindern, müssen sich vor allem Freizeitsportler vor der geplanen Tour akklimatisieren. Je länger sich der Körper an die veränderte Umgebung gewöhnen kann, desto besser. Wenn's dann los geht, sollte man nichts überstürzen. Wer den Berg langsam erklimmt, läuft weniger Gefahr, die Bergkrankheit zu bekommen. Pro Tag sollte nach 300 bis 500 Höhenmetern Schluss sein.

Auch, wenn der Aufstieg ohne Komplikationen verlief und der Wanderer danach einen gesunden Schlaf hatte, sollte er vor dem Aufstehen seinen Ruhepuls kontrollieren. Ist der nämlich 20 Prozent höher als im Tal, dann scheint der Körper sich noch nicht genug an die Höhe gewöhnt zu haben. Generell lässt sich eine Bergkrankeit nicht leicht erkennen, weil die Symptome wenig spezifisch sind. Im Zweifelsfall sollte man jedoch davon ausgehen, dass es die Krankheit ist und sich entsprechend verhalten.

 

Quelle: gesundheit pro




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