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Deutsche BKK begrüßt Einigung bei Schweinegrippeimpfung

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22.08.2009, Die DEUTSCHE BKK begrüßt die Einigung in der Debatte um die Schweinegrippeimpfung. Der gestrige Beschluss des Bundeskabinetts verursacht bei der DEUTSCHEN BKK Mehrkosten von 14 Millionen Euro. Dennoch ist es wichtig, auf den Ernstfall einer Pandemie vorbereitet zu sein. „Damit ist Deutschland gut für den Fall einer Pandemie gerüstet. Die jeweils 50-prozentige Finanzierung durch Krankenkassen und Länder verteilt die finanzielle Last auf mehrere Schultern“, sagt Achim Kolanoski, Vorstandsvorsitzender der DEUTSCHEN BKK. „Wir begrüßen auch die solidarische Finanzierung der Krankenkassen anhand der Versicherten je Bundesland.“ Dabei wird nicht berücksichtigt, wie viele Versicherte sich tatsächlich impfen lassen, so dass die finanzielle Belastung unter den Kassen gleich verteilt wird. Krankenkassen, die Kosten für Impfaktionen ihrer Versicherten in Betrieben übernehmen, dürften dabei aber nicht doppelt zahlen müssen.
Die größte Betriebskrankenkasse erwartet eine erste Impfwelle im Herbst 2009, wenn die ersten Impfstoffchargen lieferbar sind. Sollten sich alle Versicherten impfen lassen, kämen 14 Millionen Euro Mehrkosten auf die DEUTSCHE BKK zu.
„Wir glauben aber, dass dieses Geld gut angelegt ist, weil es helfen kann, Arbeitsausfälle zu verhindern. Neben einer Impfung ist häufiges Händewaschen und das Meiden von Menschenansammlungen ein wirksamer Schutz vor einer Infektion“, erklärt Dr. Anja Richartz, Leiterin Arzneimittel bei der DEUTSCHEN BKK. Zudem sei nicht vorhersehbar, ob und wie sich das Virus verändern wird und einen schweren Krankheitsverlauf auslösen könnte.


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