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Experten fordern Abschaffung der kostenfreien...... |
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01.07.2011, Nach Vorschlägen einiger Wirtschaftsexperten soll das unentgeltliche Mitversichern von Familienmitgliedern schnellstmöglich abgeschafft werden. Der Geschäftsführer der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM), Hubertus Pellengahr, bezeichnete die kostenlose Familienversicherung als grob ungerecht, da durch diese Familien mit zwei Verdienern gegenüber Einverdienerfamilien benachteiligt werden. In Deutschland werden zum jetzigen Zeitpunkt fünf Millionen Hausfrauen und -männer unentgeltlich mitversichert. Diese Herdprämie, wie Pellengahr sie bezeichnete, soll einer pauschalen Beteiligung an den Krankenkassenbeiträgen weichen. Mit einer Pauschale von etwa 126 Euro pro Monat sei es, laut Pellengahr möglich, die Beiträge für alle Versicherten um 0,7 Prozent zu senken. Bei seinem Vorschlang berief es sich auf eine INSM-Studie des Generationenforschers Bernd Raffelhüschen.
Vorschläge sind, laut SPD, zynisch
Laut Elke Ferner, Gesundheitsexpertin bei der SPD, ist der Vorschlag der INSM mehr als zynisch. Die Abschaffung der kostenlosen Familienversicherung ist, laut Ferner, gleichbedeuten mit der Aufkündigung des Solidarprinzips in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ein viel größeres Problem, so die Gesundheitsexpertin, sei die Besteuerung der Ehegatten im Rahmen des sogenannten Ehegattensplittings. Durch diese wird die Arbeitsaufnahme für viele Ehefrauen unattraktiv, so Ferner.
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