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Fusionen: Zahl der Krankenkassen geht weiter zurück

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10.06.2011,

Während zahlreiche Krankenkassen mit starken finanziellen Engpässen zu kämpfen haben und die Versicherten im Bezug auf die Wahl der geeigneten Krankenkassen massiv verunsichert sind, geht die Zahl der Krankenkassen aufgrund der zunehmenden Anzahl von Fusionen zurück. Vor allem das Jahr 2012 scheint das Jahr zahlreicher partnerschaftlicher Zusammenschlüsse oder notgedrungener Zweckgemeinschaften einiger Krankenkassen zu werden.

Die Audi-BKK beispielsweise schreibt konträr zu der prekären Finanzlage anderer Krankenkassen schwarze Zahlen und nutzt diese um weiter zu wachsen. Der Verwaltungsrat stimmt einstimmig für die Übernahme der kleineren Münchner BKK MAN und MTU. Zu den derzeit 440 Versicherten der Audi-BKK kommen zum Jahreswechsel 2011/2012 dann noch 65 000 dazu. Für die Mitglieder der Audi-BKK zieht diese Fusion keine Veränderungen mit sich. Jedoch ist sie in Zeiten von Kassenpleiten und Zusatzbeiträgen, so ist sich die Audi BKK sicher, ein Zeichen von Stärke und Stabilität.

Doch auch andere Krankenkassen planen zu fusionieren. Unter der Voraussetzung, dass das Bundesversicherungsamt dem Zusammenschluss zustimmt und die Verwaltungsgremien beider Krankenkassen entsprechende Beschlüsse vereinbaren, wollen die Krankenkassen BKK Pfeifer & Langen und die BKK ALP plus zum 01.01.2012 fusionieren. Beide Vorstände sehen dies als einen richtigen Schritt in eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft. Diese Fusion ist jedoch keineswegs ein Rettungsanker in einer finanziellen Notlage, sondern vielmehr eine „Partnerschaft unter einem Dach“, so Gantenberg, Vorstandsvorsitzender der BKK Pfeifer & Langen. Auch in diesem Fall wird sich für die Versicherten beider Kassen nichts ändern.




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