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GKV-Spitzenverband prüft Schließung tausender Arztpraxen

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08.07.2011,

Der „Rheinischen Post“ - eine Zeitung, die in Düsseldorf erscheint - liegt ein noch unveröffentlichtes Prognose-Gutachten im Auftrag des Spitzenverbandes der gesetzlichen Kranken-und Pflegekassen vor. Demnach könnten 12.000 Mediziner aus der kassenärztlichen Versorgung ausscheiden, ohne dass es zu einer Unterversorgung kommen würde. Wenn die Mediziner in den Ruhestand gehen oder aus anderen Gründen ihre Arbeit niederlegen, könnte die Kassenärztlichen Vereinigungen aus Sicht der Kassen die überzähligen und zum Teil unnötigen Arztpraxen aufkaufen. Wie es in den Ausführungen der Kassen heißt, würde die dafür erforderliche Investition die Kassenärztliche Vereinigung mit etwa 1,5 Milliarden Euro belasten. Dies würde, so die Berechnungen, auf die nächsten fünf Jahre verteilt einem Anteil von weniger als einem Prozent des jährlichen Honorarvolumens entsprechen.

Mit dieser Methode könnte möglicherweise die Überversorgung durch Fachärzte, die vor allem in Ballungszentren wie München herrscht, eingedämmt werden. Somit könnte in überversorgten Gebieten eine gleichförmige ambulante Versorgung hergestellt werden. Dazu muss jedoch erst einmal genau ermittelt werden, in welchen Gebieten tatsächlich eine Überversorgung herrscht.




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