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IKK und AOK: Großfusion im Südwesten vorerst geplatzt

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06.09.2011,

Die geplante Fusion der IKK Südwest mit der AOK Rheinland-Pfalz und der AOK Saarland ist, wie es aussieht, vorerst geplatzt. Grund für die Tatsache, dass die IKK ihren Antrag auf Genehmigung beim Gesundheitsministerium zurückzog, ist ein Streit um das Logo und den Markenauftritt der künftigen gemeinsamen Krankenkasse.

Während die AOK ihr Logo nahezu unverändert in das neue Logo der gemeinsamen Kasse mitaufnehmen wollte, schlug die IKK einen Entwurf vor, der neben dem Namen „Gesundheitskasse Südwest“ nur den Baum des AOK-Logos zeigte. Beide waren vom Entwurf des jeweils Anderen weniger begeistert: Die IKK fühlte sich bei dem Vorschlag der AOKen unterrepräsentiert und für die AOKen ist es nicht akzeptabel, dass nicht klar erkennbar ist, dass es sich bei der neuen Krankenkasse um eine Allgemeine Ortskrankenkasse handelt.

Da die IKK diese Forderung nicht akzeptieren kann, die AOKen aber im Gegensatz dazu darauf beharren, kam es zum vorübergehenden Bruch der Fusionsverhandlungen. Die IKK erachtet den Zusammenschluss jedoch weiterhin als eine einmalige Chance und ist jeder Zeit zu einem konstruktiven Gespräch bereit. Der Vorstand der IKK ist aktuell noch zuversichtlich, dass der die strittigen Fragen mit der nötigen Ruhe geklärt werden können und die Fusion dann zum 1. Januar 2012 zustande kommt. Für die AOK hat sich die Fusion dagegen, wie es momentan aussieht, erledigt.




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