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Innungskrankenkassen für neue Gesundheitspolitik |
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22.05.2010,
Der IKK e.V., die Interessenvertretung der Innungskrankenkassen auf Bundesebene, setzt sich für eine nachhaltige Gesundheitsreform "aus einem Guss" ein, die zu mehr Wettbewerb mit besseren Ergebnissen für eine gute und effiziente Versorgung führt.
Die Innungskrankenkassen fordern u.a. eine Abkehr von den festgeschriebenen Beitragssätzen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Nach Ansicht der IKKen soll die Beitragsautonomie der Krankenkassen wiederhergestellt werden, damit die Kassen ihre Beiträge selbst festlegen können.
Deutschland verfüge immer noch über eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Doch demografischer Wandel und rasanter medizinischer Fortschritt, aber auch die zunehmende Einnahme-schwäche seien Herausforderungen, denen man mit intelligenten Ansätzen begegnen müsse.
In einem Thesenpapier fordern führende Vorstandsmitglieder Planungssicherheit für Krankenkassen durch eine Verbesserung des seit Januar 2009 existierenden Risikostrukturausgleiches.
Ziel müsse es sein, die Genauigkeit der Zuweisungen zu erhöhen und die Manipulationsmöglichkeiten zu verringern. Von einem weiteren Ausbau des Morbi-RSA sei deshalb abzusehen.
Generell sprechen sich die Innungskrankenkassen dafür aus, die Präventionsanstrengungen zu steigern.
Darüber hinaus fordern die Innungskrankenkassen die Einführung eines systematischen Innovationsmanagements mit klaren Anforderungen für eine Kosten-Nutzen-Bewertung.
Der IKK e.V. will, erläutert Fabri, mit seinem Papier "Anstoß geben, sich mit den anstehenden Veränderungsprozessen und deren Notwendigkeiten auf breiter Basis auseinanderzusetzen".
Quelle: IKK e.V.: