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Krankenkassenwahl: Wirtschaftliche Stabilität...... |
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17.01.2012,
Da der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen seit Einführung des Gesundheitsfonds mit den einheitlichen Beitragssätzen weitestgehend gesetzlich vorgeschrieben ist, haben die Kassen wenig Handlungsspielraum. Eine Krankenkasse kann jedoch je nach Ausrichtung und finanziellen Möglichkeiten, Zusatzleistungen anbieten, um den Versicherten ein attraktives Angebot zu schaffen. Eine Möglichkeit für mehr Wettbewerb zwischen den Kassen, die auch von Seiten der Politik forciert wird. Doch worauf kommt es den Versicherten bei der Wahl der Krankenkasse wirklich an?
Auf Basis einer Befragung von 750 GKV-Versicherten hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG (PwC) die strategische Ausrichtung von Krankenkassen unter den aktuellen, herausfordernden Rahmenbedingungen untersucht. Neben der Tatsache, wie sich Kundebindung und Wechselverhalten entwickelt haben, war dabei auch unter anderem von Interesse, welche Bedeutung bestimmte Kassenmerkmale für Versicherte haben. Das Ergebnis macht deutlich, dass den Versicherten bei der Wahl der Krankenkasse vor allem wichtig ist, dass die Erstattung und Genehmigung von Leistungen sichergestellt ist und dass ihre Anfragen unkompliziert abgewickelt werden.
Erstaunlich ist jedoch, dass die wirtschaftliche Stabilität der Kasse mittlerweile wichtiger ist als ein attraktives und umfangreiches Paket an Zusatzleistungen. Ein Ergebnis, dass laut der PwC zeigt, dass die Befragten davon ausgehen, dass sie von einer finanziellen Schieflage der Kasse ob durch Zusatzbeitrag, Fusion oder Schließung mit hoher Wahrscheinlichkeit betroffen wären.