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Mut zum Kassenwechsel wird finanziell belohnt

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10.02.2010,

Wenn die Gesetzliche Krankenkasse in den nächsten Monaten einen Zusatzbeitrag erhebt, müssen sich das Versicherte nicht gefallen lassen.Das Finanzportal biallo.de rät den Betroffenen, von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen und zu einer anderen Kasse wechseln.

„Das könnte als Anreiz wirken, dass die Kassen demnächst zögerlicher umgehen mit der Einführung von zusätzlichen finanziellen Belastungen“, so Evelyn Keßler von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Mehr als 60 Krankenkassen haben angeblich zugesagt, zumindest 2010 keine weiteren Beiträge zu erheben. Andere gewähren sogar Prämienrückzahlungen.

Ein Kassenwechsel sei zwar keine Garantie, dem Zusatzbeitrag dauerhaft zu entrinnen – schließlich können die anderen Kassen jederzeit nachziehen – aber man könne die finanzielle Zusatzbelastung wenigstens hinauszögern. Außerdem hätten Versicherte nun ihrerseits die Möglichkeit, selbst den Wettbewerb zwischen den Krankenversicherern anzuregen und so Signale an die Politik zu geben.

ZU den Kassen, die 2010 definitiv keinen Zusatzbeitrag erheben wollen, gehören laut biallo.de die BIG direkt, die IKK classic und die Signal Iduna IKK. Nicht zuletzt gibt es mindestens vier Kassen, die in diesem Jahr sogar Prämien an ihre Versicherten zurückzahlen wollen: Die Handelskrankenkasse HKK, die IKK Südwest, die ALP plus BKK und die G+V BKK. Bisher haben acht große Krankenkassen, darunter die DAK und die KKH Allianz, angekündigt, demnächst Zusatzbeiträge zu erheben.

 

 




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