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Vereinigte IKK erhebt rückwirkend Zusatzbeiträge

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16.05.2011, Schon seit Wochen kursieren Spekulationen über die finanzielle Lage der Vereinigten IKK. Nach der City BKK scheint auch diese Krankenkasse kurz vor der Pleite zu stehen. Der Finanzbedarf der Vereinigten IKK wird aktuell auf 50 Millionen Euro geschätzt. Um die drohende Pleite abzuwenden, hat die Krankenkasse, die offenbar unter starkem finanziellen Druck steht, beschlossen rückwirkend ab dem 01.04.2011 Zusatzbeiträge von acht Euro pro Monat zu erheben. Der Zusatzbeitrag wird erstmalig im August fällig und beläuft sich rückwirkend auf 40 Euro. Der Betrag wird dabei nicht automatisch vom Arbeitgeber entrichtet, sondern muss gesondert überwiesen werden. Hierzu erhält der Versicherte ein  Schreiben von der Kasse. Bis dahin ist jedoch die Vereinigte IKK auf der Suche nach einem Weg die Zusatzbeiträge zu vermeiden. Angestrebt wird offenbar eine Lösung innerhalb des IKK-Systems. Denn, wie die Erfahrung zeigt, bescheren Zusatzbeiträge eher Verluste, da viele Versicherte daraufhin aufgrund des Sonderkündigungsrechts die Kasse wechseln.

BVA fordert umfassendes Sanierungskonzept

Wie die Ärztezeitung berichtete, stimmt das Bundesversicherungsamt dem beschlossenen Zusatzbeitrag nur dann zu, wenn er im Rahmen eines umfassenden Sanierungskonzeptes vollzogen wird. Unter den Bedingungen einer Neustrukturierung und der Verwendung der Mehreinnahmen zur Sanierung würde einer finanziellen Unterstützung zugestimmt werden. Im Zuge dessen hat der Verwaltungsrat auch die Einrichtung eines Sanierungsausschussen beschlossen. Somit müssen die 1,6 Millionen Versicherten eine akute Insolvenz momentan noch nicht fürchten.




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