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Welche Psychotherapie hilft und wird auch erstattet? |
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08.11.2011,
Immer mehr Deutsche haben im Alltag mit psychischen Problemen zu kämpfen. Vor allem die Belastungen durch die schnelllebige Arbeitswelt und der damit einhergehende stressige Alltag scheinen die Ursache für die Tatsache zu sein, dass psychische Krankheiten nach aktuellen Berichten derzeit auf dem Vormarsch sind. Ob Burnout, Deppressionen oder Angstzustände bei vielen seelischen Problemen ist oftmals der Gang zum Psychotherapeuten der richtige Weg. Doch welche Psychotherapie ist die richtige? Stiftung Warentest hat die unterschiedlichen Ansätze genauer unter die Lupe genommen und die fünf Verfahren vorgestellt, die in Deutschland wissenschaftlich anerkannt sind. Dazu gehören:
Ein Patient sollte sich vorab immer genau über die Therapie informieren und mit den Zielvorstellungen abgleichen, die er sich selbst von der Therapie erhofft. Zu beachten ist jedoch, dass die gesetzlichen Krankenkassen nur drei der fünf anerkannten Verfahren erstatten. Dazu gehören die analytische und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sowie die Verhaltenstherapie. Zudem brauchen die Therapeuten eine Kassenzulassung und eine spezielle Ausbildung, die sie nachweislich prädestiniert eine erfolgversprechende Psychotherapie durchzuführen. Da die Ausbildung von Heilpraktikern, die Psychotherapien durchführen, oft uneinheitlich sind, werden die Kosten dafür in der Regel nicht übernommen.
Da der richtige Psychotherapeut und ein damit einhergehendes Vertrauen entscheidend für den Therapieerfolg ist, sollte die Wahl gut überlegt sein. Aus diesem Grund finanzieren die Krankenkassen auch Erstgespräche und Probesitzungen bei mehreren Therapeuten.