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GRÜNE im Bundestag mit eigenem Arzneimittelsparprogramm

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27.04.2010,

Die Bundestagsfraktion der GRÜNEN hat ein eigenes Arzneimittel-Sparpaket in den Bundestag eingebracht. Der Antrag nimmt fast ausschließlich forschende Pharmahersteller ins Visier und fordert neben einer strengeren Kosten-Nutzen-Bewertung eine Positivliste für Arzneimittel. Bei den Rabattverträgen halten die Grünen eine Mehrkostenregelung, wie vom Bundesgesundheitsministerium geplant, für „völlig verfehlt“.

Jedes neue Medikament soll nach dem Willen der Grünen vor der Zulassung vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf seinen Zusatznutzen geprüft werden. Die Pharmahersteller sollen zudem strafbewährt verpflichtet werden, alle Studien zu veröffentlichen. Denn die von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) vorgesehenen Verhandlungen zwischen der Industrie und den Krankenkassen sagten nichts über den zusätzlichen Nutzen der Medikamente aus, monieren die Grünen.

Kosten-Nutzen-Bewertungen soll es auch für teure oder oft verordnete im Markt befindliche Medikamente geben. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll eine Positivliste zu Lasten der Kassen verordnungsfähiger Arzneimittel erstellen. Preisvergleiche mit anderen europäischen Ländern sollen den Kassen dabei helfen, mit den Herstellern in Preisverhandlungen zu treten, fordern die Grünen.

 

Quelle: Apotheke adhoc




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