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Immer mehr Studenten nehmen Nervenmedikamente

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01.07.2011, Für ihren aktuellen Gesundheitsreport befragte die Techniker Krankenkasse 135. 000 Studenten im Alter von 20 bis 34 Jahren, die bei der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, im HInblick auf ihren Medikamentenkosum. Dabei kam ein Bild zutage, welches verdeutlicht, wie viele Studenten scheinbar unter dem wachsenden Druck in der Universität zu leiden scheinen. Wie die gesetzliche Krankenkasse bei der Vorstellung ihres Gesundheitsreports mitteilte, greifen in Deutschland immer mehr Studenten zu Nervenmedikamenten.

Um dem studentischen Alltag gerecht zu werden, hat jeder Student im vergangenen Jahr durchschnittlich 13,5 Tagesdosen verschrieben bekommen. Im Vergleich zum Jahr 2006 sind das fünf Tagesdosen mehr. 70 Prozent der verordneten Medikamente sind dabei Mittel gegen Depressionen, sogenannte Antidepressiva. Rechnet man diese Zahl auf die Anzahl der befragten Studenten hoch, nehmen etwa drei Prozent der Studenten und fünf Prozent der Studentinnen regelmäßig Antidepressiva ein. Im Gegensatz zum Jahr 2006 ist das ein Zuwachs von 44 Prozent.

Obwohl die von der Techniker Krankenkasse durchgeführt Umfrage im Hinblick auf alle deutschen Studenten keine repräsentative Umfrage ist, zeigt sie doch eine gewisse Tendenz auf, die man beobachten sollte. Vor allem der starke Anstieg seit 2006 lässt, wie die Techniker Krankenkasse vermutet, Rückschlüsse auf die Einführung neuer Studienabschlüsse und die damit einhergehende verkürzte Ausbildungszeit zu.


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