Melden Sie jetzt ihre Apotheke bei uns an. So sind Sie mit ihren Angeboten immer gut gelistet.
Medikamente gegen Vorkasse - AOK rät zur Vorsicht |
RSS |
05.01.2011,
Der Sprecher des AOK-Bundesverbandes, Udo Barske, hat Patienten zur Vorsicht geraten, wenn sie in der Apotheke wirkstoffgleiche Austauschmedikamente gegen Vorkasse angeboten bekommen. Eine entsprechende Neuregelung erlaubt dies seit dem 1. Januar 2011.
Apotheker können bei Beratungen diese Medikamente alternativ zur verordneten Arznei den Kunden vorschlagen und anbieten. Der Preis muß zunächst aus eigener Tasche vorgestreckt werden. Gegen Vorlage des Rezeptes und der Quittung bekommen die Patienten dann den Betrag bei der Krankenkasse erstattet, allerdings nur in Höhe der festgelegten Kassen-Erstattungssumme.
Barske wies darauf hin, dass die Neuregelung kompliziert und teuer sei. Fast immer seien die per Vorkasse ausgehändigten Präparate teurer als die vom Arzt verschriebenen. So könne der Eindruck erweckt werden, dass ein kostenintensiveres Medikament besser sei. Dem sei aber keinesfalls so: Unterschiede gebe es nur bei Trägermaterialien und Verpackung - verwendete Wirkstoffe und die verabreichte Menge seien gleich.
Der AOK-Bundesverband rate ausdrücklich von dieser Praxis ab.